Applied Kinesiology

Was ist Professional Applied Kinesiology?

Das Verfahren der Applied Kinesiology (AK) ist in den 60er Jahren aus der amerikanischen Chiropraktik entstanden. Durch intensive Arbeit zahlloser Ärzte aus allen Fachrichtungen und der entsprechenden wissenschaftlichen Begleitung ist hieraus eines der erfolgreichsten Diagnose- und Behandlungsverfahren entwickelt worden – nicht nur für orthopädische Beschwerdebilder. Es ist grundsätzlich in Theorie und praktischer Durchführung abzugrenzen von anderen kinesiologischen (Laien-)Verfahren.

Die Grundlage des Verfahrens besteht in der Annahme, dass der Körper sich selbst heilen kann. Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist letztlich die Beseitigung aller Faktoren, die ihn daran hindern. Dies ist der wichtigste Unterschied zu anderen Therapien, die sich häufig auf die Beseitigung von Symptomen beschränken (müssen).

Als funktionell neurologische Untersuchungsmethode nutzt die AK speziell erarbeitete Testprotokolle und definierte Muskeltests (siehe Videos), um

  • strukturelle (knöchern und muskulär),
  • funktionelle,
  • chemische (Stoffwechsel/allergisch/toxisch) oder auch
  • emotionale Störungen aufzudecken.

Schwerpunkte der Methode in meiner Praxis sind:

  • Muskel- und Gelenkstörungen
  • Schmerzsyndrome des Bewegungssystems
  • akute und chronische Fehlhaltungen der Wirbelsäule
  • Beckenschiefstand
  • Zahn- und Kiefergelenkstörungen
  • das biochemische Gleichgewicht (orthomolekulare Medizin)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • abgespeicherte Verletzungsmuster / Störfelder (Injury Recall Technik)

Die Suche nach der sogenannten Grundstörung zeigt dann häufig den Weg zu einer erfolgreichen Therapie auch lang dauernder Beschwerdebilder auf.

Die Professional Applied Kinesiology verbindet hierbei über den Muskeltest viele verschiedene Methoden der traditionellen Medizin wie Chiropraktik, Osteopathie, Akupunktur, Homöopathie, Orthomolekulare Medizin (Nahrungs- und Ergänzungsmittel, Vitamine, Spurenelemente), Emotionale Stressbewältigung (z.B. Bachblüten) und vieles mehr.

Beispiel: Rückenschmerz

Während orthopädisch oftmals ausschließlich die Bandscheibe oder die Wirbelgelenke behandelt werden (was in ausgewählten Fällen durchaus seine Berechtigung hat) fragen wir uns: Woraus resultiert immer wieder die Überbelastung in den Bandscheiben, den Wirbelgelenken, der Rückenmuskulatur, was verhindert die Heilung auch bei intensiver Behandlung. Oder auch:

„Was verhindert die Rückkehr des Systems in die Balance?“

Die Antwort könnte lauten: Eine alte Fehlstellung im Fuß ist die Ursache und bei jedem Schritt konzentriert sich die Kraftübertragung auf einen Punkt in der Wirbelsäule, an dem sich schließlich eine Wirbelgelenkarthrose entwickelt. Die Behandlung würde sich nun im Kern neben der Schmerzbeseitigung am Rücken auf die Funktionsstörung (sprich die Beseitigung der alten Fehlstellung) im Fuß konzentrieren, damit es nicht zur weiteren ungünstigen Beeinflussung des Rückens kommt.

Auch aus der anderen Richtung ist eine störende Beeinflussung der Wirbelsäule möglich, auch ein Fehlbiss kann über die Nähe des Kiefergelenkes zur Wirbelsäule absteigende Störungen der Muskulatur mit resultierender Gelenkfehlstellung verursachen und so einen ausgeprägten Rückenschmerz auslösen. Mit Hilfe der Techniken der Applied Kinesiology können Komponenten im gestörten Gesamtsystem untersucht und vor allem ihre individuelle Bedeutung für den zu behandelnden Patienten eingeschätzt werden.

Denn: nicht jede Fußstörung muss zum Rückenschmerz führen und nicht jede Kieferfehlstellung bedarf der Korrektur. Dies betrifft nicht nur lang anhaltende Rückenschmerzen, auch bei den in unserer Gesellschaft häufig betroffenen großen Gelenke (Hüft- und Kniegelenke) liegen häufig solche komplexeren Störmuster vor, die aufgedeckt werden können und eben gerade nicht nachhaltig durch Kortison- oder Schmerzspritzen beseitigt werden können.

Interessante Links zur Applied Kinesiology:

Untersuchungsbeispiel Kopfschmerz

www.daegak.de
www.icak.de
www.akse.de
www.icakusa.com